Ich war 16, ein Junge aus dem Odenwald, als in den Spiegel schaute und mich ernsthaft fragte, was ich für den Rest meines Lebens tun und mit meinem Leben anfangen möchte.

Und schon damals war klar: Ich will Hochzeiten begleiten. Ich will Emotionen festhalten. Ich will Hochzeitsfotograf werden.

Dabei hätte ich das ein paar Wochen vorher niemals erwartet. Doch dann war ich eben mit einer Kamera auf einer Hochzeit. Und sofort war es um mich geschehen. Wieder zuhause angekommen nach meiner ersten Tagesbegleitung einer Hochzeit schaute ich eben in den Spiegel und es war mir völlig klar: DAS will ich machen für den Rest meines Lebens. Hochzeitsfotograf! Das war 2014.

Und seither lebe und arbeite ich jeden Tag für meinen Traum, Hochzeitsfotograf zu sein. Und zwar nicht irgendeiner, sondern ein wirklich guter. Dafür bin ich einen harten und steinigen Weg gegangen, opferte das „normale“ Leben eines Jugendlichen, schlug mir Tage und Nächte mit Hochzeiten um die Ohren, wurde reifer, erwachsener und immer besser. Und auch wenn es nicht immer einfach war, diesen Weg zum Hochzeitsfotografen zu gehen: Ich bereue keine einzige Sekunde davon. Denn, ja: Ich habe meine Berufung tatsächlich gefunden!

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