Ich war 16, ein Junge aus dem Odenwald, als in den Spiegel schaute und mich ernsthaft fragte, was ich für den Rest meines Lebens tun und mit meinem Leben anfangen möchte.

Und schon damals war klar: Ich will Hochzeiten begleiten. Ich will Emotionen festhalten. Ich will Hochzeitsfotograf werden.

Dabei hätte ich das ein paar Wochen vorher niemals erwartet. Doch dann war ich eben mit einer Kamera auf einer Hochzeit. Und sofort war es um mich geschehen. Wieder zuhause angekommen nach meiner ersten Tagesbegleitung einer Hochzeit schaute ich eben in den Spiegel und es war mir völlig klar: DAS will ich machen für den Rest meines Lebens. Hochzeitsfotograf! Das war 2014.

Und seither lebe und arbeite ich jeden Tag für meinen Traum, Hochzeitsfotograf zu sein. Und zwar nicht irgendeiner, sondern ein wirklich guter. Dafür bin ich einen harten und steinigen Weg gegangen, opferte das „normale“ Leben eines Jugendlichen, schlug mir Tage und Nächte mit Hochzeiten um die Ohren, wurde reifer, erwachsener und immer besser. Und auch wenn es nicht immer einfach war, diesen Weg zum Hochzeitsfotografen zu gehen: Ich bereue keine einzige Sekunde davon. Denn, ja: Ich habe meine Berufung tatsächlich gefunden!

Inzwischen habe ich über 300 nationale und internationale Auszeichnungen für meine Hochzeitsfotos bekommen und darf mich bereits seit 2015 jährlich zu den „Top 5 Hochzeitsfotografen im deutschsprachigen Raum" zählen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie stolz und glücklich das diesen keinen Jungen aus dem Odenwald macht, oder? Mittlerweile habe ich übrigens bereits in Wiesbaden gewohnt und jetzt hat es mich selbst der Liebe wegen nach Koblenz verschlagen. Aber egal was sich änderte: Der Beruf war immer klar. Weil ich eben mit Haut und Haare für Hochzeiten, Tagesreportagen und die Arbeit als Hochzeitsfotograf brenne. Nichts macht mich glücklich. Ich habe mein „bis das der Tod uns scheidet“ also früh und aus Überzeugung gefunden. Und will es nie wieder hergeben. Genau so also, wie es euch mit dieser einen Person geht, die Ihr nie wieder hergeben wollt. Also lasst mich als Hochzeitsfotograf dabei sein, wenn Ihr vor dem Spiegel oder dieser einen Person steht und sicher seid, dass Ihr das für den Rest eures Lebens machen wollt. Ich bin dabei!

Und was mache ich sonst noch so, wenn ich nicht gerade als Hochzeitsfotograf im Odenwald, in Wiesbaden, Koblenz oder auch mal weiter weg in Italien, Virginia oder vielleicht New York unterwegs bin?

Wenn ich einmal keine Hochzeit fotografiere, Bilder bearbeite oder mit Brautpaaren chille, findet Ihr mich vielleicht beim Sport. Denn ich liebe es nicht nur an Hochzeiten, mich zu bewegen und aktiv zu sein. In meiner Jugend habe ich 10 Jahre lang das Schwimmen als Leistungssport betrieben und war unter anderem Landesmeister in Hessen. Wochenende für Wochenende war ich in den Schwimmhallen Deutschlands und Europas und habe mich mit anderen gemessen, um Zehntel und Hundertstel gekämpft, mein Bestes gegeben, aber auch viele Freundschaften geschlossen. Von Kampfgeist und Freundschaft profitiere ich auch heute als Hochzeitsfotograf enorm. Und auch wenn ich dem Leistungssport den Rücken gekehrt habe, vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht bewege. Natürlich auch, um fit zu sein für meinen Beruf als Hochzeitsfotograf, denn der kann eine wirkliche Herausforderung sein. So stehen Athletik und Laufen täglich auf dem Programm. Und wenn mich der Hafer sticht, hat mich das Wasser wieder und ich bringe ein paar Kilometer hinter mich. Denn ich gebe es ja zu: Egal, ob als Hochzeitsfotograf oder einfach nur so: Ich gehe einfach gerne an meine körperlichen Grenzen.

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New faces, new places. Nicht nur als Hochzeitsfotograf entdecke ich gerne die Welt mit all ihren Facetten und Besonderheiten. Wiesbaden oder Koblenz sind zwar als Heimat wunderschön und ich bin immer froh, wenn ich nach einem Abenteuer wieder durch die heimische Tür komme – aber die Welt ist einfach zu vielseitig, um sie nicht Stück für Stück zu erkunden und zu erfahren. Besonders angetan hat es mir der Kontinent Afrika, mit all seinen Farben, seiner Landschaft und seinen Menschen. Hier schlägt mein Herz höher. Afrika hat eine Magie, die ich noch an keinem anderen Ort gespürt habe – okay, außer vielleicht bei Hochzeiten. Allerdings muss ich gestehen: Vor ein paar Jahren habe ich mich zusätzlich ein klein wenig in die USA verliebt: die Weite und Freiheit des Landes haben mich direkt beeindruckt und die Hochzeiten, die ich dort als Hochzeitsfotograf begleiten durfte (in Virginia und New York zum Beispiel), waren wirklich einzigartig. Aber, ich will ja ehrlich bleiben: Wo es mich als nächstes hinführt – das weiß ich nicht. Vielleicht auf eure Hochzeit? Wo darf es denn hingehen?

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Neben meiner Tätigkeit als Hochzeitsfotograf gebe ich mein geballtes Wissen unglaublich gern weiter. In Coachings und Vorträgen mache ich keinen Hehl aus meinem Weg vom kleinen Jungen aus dem Odenwald zum Hochzeitsfotografen, gebe Tipps und Tricks und unterstütze meine geschätzten Kolleg*innen, wo ich nur kann. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber mir macht es unglaublich Spaß, andere Fotografen auf dem Weg zu ihrem Traum „Hochzeitsfotograf“ zu bestärken. Genau wie ich, brennen sie für ihre Wünsche und Ziele. Das ist einfach wunderbar!

Deswegen ist es für mich immer wieder eine große Ehre und Freude, wenn die renommiertesten und größten Hochzeitsfotografen-Konferenzen Europas mich als Speaker einladen, um anderen Bildbegeisterten meine Geschichte zu erzählen. Es ist der perfekte Weg, diese Enthusiasten an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, wie ich vom schüchternen Jungen zum Hochzeitsfotografen und zum Redner vor mehreren hundert Personen wurde. Manchmal ergeben sich Wege, die man sich nie vorstellen konnte. Ich bin gespannt, wohin mich meine Wege als Hochzeitsfotograf noch führen werden.

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Ich gestehe: Ich liebe Autorennen! Aber nein, nicht so sehr die Formel 1 oder DTM besonders angetan hat es mir das amerikanische NASCAR. Ja, ich weiß, ich bin ein Autorenn-Nerd! Wenn ich also an den Wochenenden nicht auf Hochzeiten bin, oder wenn es zeitlich aufgrund der Zeitverschiebung und der späten Rennbeginne mal wieder passt, bleibe ich gern nächtelang wach, um mir die Rennen in den USA anzusehen. Oft mit meiner besten Freundin – die Trautante Friederike – zusammen, die ich mit dieser Leidenschaft angesteckt habe. Ich bin sogar schon nach Las Vegas geflogen, um meinen Lieblingsfahrer Chase Elliott (#9) vor Ort anzufeuern! Der Wahnsinn. Ich finde einfach, die Rennen sind kurzweilig, spannend und passen zu mir als Endorphin- und Emotionsjunkie 😉 Mein größter Traum außerhalb der Hochzeitsfotografie? Das Daytona 500 in Florida live zu erleben! Das schaffe ich noch!

Und dann koche ich noch unheimlich gern, bin Level 50 bei Pokemon Go, ein Serienjunkie und wenn ich nicht so sportlich wäre, könnte man meinen, ich sei ein Nerd 😉

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Bräutigam mit Hochzeitsauto bei einer Hochzeit im Wasserschloss Unsleben in der Rhön fotografiert von Hochzeitsfotograf Steven Herrschaft aus dem Harz

Ihr sammelt Briefmarken, klettert auf die höchsten Berge der Welt, brennt für Mangas oder könnt jede Zeile in den „Harry Potter“-Büchern auswendig?

Erzählt mir doch von euren spannenden Hobbys und Dingen, die euch interessieren! Ich brenne darauf, euch nicht nur als Hochzeitspaar kennenzulernen, sondern als genau die Menschen, die ihr seid!

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LOS GEHT'S!