EIN 16-JÄHRIGER JUNGE SCHAUT IN DEN SPIEGEL UND FRAGT SICH,
WAS ER FÜR DEN REST SEINES LEBENS TUN MÖCHTE.

 


DAS IST MEINE GESCHICHTE.



 


 

„Hochzeitsfotograf“. Diesen Entschluss habe ich vor über 5 Jahren gefasst. Seither lebe ich Tag für Tag meinen Traum. Ein harter, steiniger Weg, der mich reifen ließ. Für den ich viel geopfert habe. Für den ich das normale Leben eines Jugendlichen zurückgelassen habe – und trotzdem bereue ich ihn für keine Sekunde.

Dass ich als Hochzeitsfotograf inzwischen mehr als 150 nationale und internationale Auszeichnungen für meine Bilder verliehen bekommen habe und seit drei Jahren zu den Top 5 Hochzeitsfotografen im deutschsprachigen Raum zähle, macht mich stolz und glücklich zugleich. Ich fühle mich angekommen – in einer Haut und in meinem Leben. Das, was andere Menschen teilweise bis an ihr Lebensende suchen, habe ich bereits als Teenager für mich gefunden.

 



 

 



Wenn ich einmal keine Hochzeit fotografiere, Bilder bearbeite oder mit Brautpaaren chille, findet man mich vermutlich beim Sport. Ich liebe Sport – mich zu bewegen und aktiv zu sein. In meiner Jugend habe ich 10 Jahre lang Schwimmen als Leistungssport betrieben und war unter anderem Landesmeister. Wochenende für Wochenende war ich in den Schwimmhallen Deutschlands und Europas und habe mich mit anderen gemessen, um Zehntel und Hundertstel gekämpft aber auch viele Freundschaften geschlossen. Auch wenn ich dem Leistungsport den Rücken gekehrt habe, vergeht kein Tag an dem ich mich nicht bewege. Athletik, Laufen und ab und an begebe ich mich ohne Leistungsdruck ins Wasser um ein paar Bahnen – oder vielmehr ein paar Kilometer – zu schwimmen. Ich begebe mich einfach gerne an meine körperlichen Grenzen.


New faces, new places. Ich entdecke gerne die Welt mit all ihren Fassetten und Besonderheiten. Der Odenwald ist zwar als Heimat wunderschön und ich bin immer froh, wenn ich nach einem Abenteuer wieder durch die heimische Tür komme – aber die Welt ist einfach zu vielseitig, um sie nicht Stück für Stück zu erkunden. Besonders angetan hat es mir der Kontinent Afrika, mit all seinen Farben, seiner Landschaft und seinen Menschen. Afrika hat eine Magie, die ich noch an keinem anderen Ort gespürt habe. Seit neustem habe ich mich allerdings auch ein klein wenig in die USA verliebt: die Weite und Freiheit des Landes haben mich direkt beeindruckt. Wo es mich als nächstes hinführt – das weiß ich nicht.


 




Neben meiner Tätigkeit als Hochzeitsfotograf gebe ich mein Wissen in Form von Coachings und Vorträgen an andere Kollegen weiter. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber mir macht es unglaublich Spaß, andere Fotografen in dem zu unterstützen wofür sie brennen. In den letzten Jahren hatte ich deswegen schon mehrfach die Möglichkeit auf den größten Hochzeitsfotografen-Konferenzen Europas als Speaker anderen Menschen meine Geschichte zu erzählen und sie auf diesem Weg an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Vom schüchternen Jungen zum Redner vor mehreren hundert Personen: manchmal ergeben sich Wege, die man sich nie vorstellen konnte.