Eine der verrücktesten Hochzeitspartys. Ever, ever, ever! Und normalerweise schreibe ich sowas nicht ganz am Anfang eines Blogbeitrags – allerdings werdet ihr mir zustimmen, wenn ihr euch die folgenden Bilder anschaut…

Und dabei beginnt der Tag von Fanny und Fredi eigentlich ganz ruhig und locker in Leinfelsen-Echterdingen. Für die unter euch, die nicht wissen, wo ich diesmal bin: wir starten bei bestem Wetter in einem kleinen Städtchen nur unweit vom Stuttgarter Flughafen. Fanny hatte ihr Getting Ready im Haus der eigenen Eltern gemeinsam mit ihrer Trauzeugin, während es sich Fredi und seine Jungs  zunächst erstmal mit Shisha und Bier auf der Terrasse gemütlich machten. Es war einfach eine super Stimmung, schon bevor es zur kirchlichen Trauung ging.

Diese hatten die beiden in der Stephanuskirche in Echterdingen mit all ihren Verwandten, Freunden und Bekannten. Nach den vielen Gratulationen ging es anschließend im kleineren Kreis weiter zum Steinbachhof Eißler in Vaihingen an der Enz. Zugegeben: das Weingut liegt durchaus ziemlich außerhalb und man kommt nur über Feldwege zur Location. Aber wenn man erst einmal dort ist, weiß man sofort, wieso sich Fanny und Fredi für den Steinbachhof entschieden haben. Es ist ein wirklich schönes Fleckchen Erde und man ist vor allem auch komplett für sich. Wie vorhin bereits angeteasert: es wurde laut und wild – und es ist in der Vergangenheit nicht nur einmal passiert, dass genau dann die Polizei an die Tür klopft, wenn es am schönsten ist. Genau das konnte Fanny und Fredi zum Glück nicht passieren. Schließlich ist der Hof ja mehrere Kilometer von jeglichen Wohnhäusern entfernt.

Ich schweife mal wieder ab. Mist. Wir waren beim Nachmittag stehen geblieben. In dieser Zeit hatten sich die Gäste über das komplette Grundstück verteilt; spielten Spiele, tranken Sekt und redeten. Eine wahnsinnig angenehme Atmosphäre – auch für mich als Hochzeitsfotografen. Bei Sonnenuntergang gab es zunächst verschiedene Reden von der Familie und Freunden des Paares, ehe das Essen serviert wurde – und zwar vom Caterer des Landtags Baden-Wüttemberg. Ich bin zwar relativ anspruchslos, was das Thema „Essen auf Hochzeiten“ angeht, aber das hat mich dann doch durchaus umgehauen. Selten so gut in meinem Leben gegessen!

Und dann war es so weit: Hochzeitstanz und im Anschluss pure Eskalation. Versteht mich nicht falsch: ich mag auch stille Hochzeiten und auch diese haben ihren Charme – aber ich hatte so verdammt viel Spaß an diesem Abend, mit den ganzen Gästen einfach abzugehen. Linke Hand der Blitz, rechte Hand die Kamera und dann einfach nur mitfeiern in der Menge. Ich habe selbst beim Schreiben wieder ein fettes Grinsen, wenn ich nur daran zurückdenke. Ein ganz, ganz toller Abend mit super coolen Menschen…

 

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Paul
10. April 2019
Great post. I used to be checking continuously this blog and I'm inspired!
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