Wie ihr ja wisst, reise ich oft sehr weit für meine Hochzeiten. Umso schöner ist es für mich, wenn ich auch mal abends todmüde und völlig erschöpft ins eigene Bett fallen kann und nicht hunderte oder tausende Kilometer von daheim entfernt bin.

In diesem Fall ging es für mich als Hochzeitsfotograf ins südhessische Darmstadt. Heimspiel – das sind gerade einmal 30 Kilometer von meinem Zuhause im Odenwald. Und trotzdem bietet Darmstadt aus meiner Sicht einer der coolsten Locations überhaupt: die Weststadtbar. Der umgebaute Lokschuben ist der Innbegriff einer urbanen Feierlocation. Ja, Nicole und Andreas haben Stil – soviel kann ich schon mal sagen. 😉

Auch bei der Traurednerin haben die beiden ebenfalls einen exzellenten Geschmack bewiesen: Eva Hildenbeutel (Crazy Little Wedding) hat wieder einmal eine wunderbar persönliche Trauung für Nicole und Andreas gemacht. Wer Eva nicht kennt, der sollte sie wirklich mal abchecken. Sie ist einer meiner Lieblings-Rednerinnen und einfach unfassbar gut, in dem, was sie tut!

Damit war es also angerichtet: das Rezept für eine schöne, lockere Hochzeit in Darmstadt, die ich als Fotograf begleiten durfte.

Wenn ich zurückdenke, kommt mir vor allem auch die Farbe „gelb“ in den Sinn. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Deko, Chi-Chi und Co. Ich glaube daran, dass es bei einer Hochzeit um als materielles geht. Es geht um Liebe, Zuneigung und Verbundenheit. Dementsprechend haben für mich immer auch die Momente einen höheren Stellenwert.

Wer aber so konsequent bei an seinem Thema arbeitet – gelbe Schuhe trägt, mit Sonnenblumen dekoriert und natürlich den ersten Tanz mit „Yellow“ von Coldplay beginnt, dem muss man einfach mal sagen, dass es großartig gewirkt hat.

Und so endet mein Tag mit einer weiteren krassen Party.

Ja, ich benutzen diese Wort-Zusammenstellung in letzter Zeit eventuell etwas inflationär. Aber als Fotograf liebe ich sie einfach: verrückte Feiern mit Tanzen, viel Alkohol und ausgelassener Stimmung. Ich genieße die Abende immer wieder aufs neue. Und jetzt: Bilder!

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